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950 Tausend Unterschriften für den Referendumsantrag


Gestern brachte eine 50-köpfige Delegation von Eltern aus ganz Polen im Namen aller Eltern, die sich für die Aktion "Retten wir die Kleinen" zusammengeschlossen hatten, fast 100 bunte Kartons zum Sejm der Republik Polen.

Am 12. Juni 2013 gelang es dem Sprecher des Sejm, einen Antrag auf ein Referendum über die frühzeitige Schulpflicht zu stellen. Den Organisatoren der Kampagne gelang es, etwa 950.000 Unterschriften zu sammeln.

Untersuchungen der Universität für Sozialwissenschaften in Warschau zeigen dies jedes zweite ElternteilWer ein sechsjähriges Kind zur Schule geschickt hat, würde das heute nicht tun. Eltern, die bisher die Wahl hatten: Ob sie ihre sechsjährigen Kinder zur Schule schicken, zu Hause oder im Kindergarten bleiben, lehnen eine Top-down-Regelung ab, die das Eintrittsalter in die Schule verkürzt. Sie möchten unter Berücksichtigung der individuellen Merkmale des Kindes selbst entscheiden, ob sie einen Sechsjährigen oder einen Siebenjährigen in die Schule schicken.

Die Kampagne, die unter dem Motto "Die Reform wird nicht in Kraft treten" steht, findet in der Öffentlichkeit große Unterstützung. Anna Popek hat sich den Prominenten angeschlossen, die heute die Aktionen von Tausenden von Eltern in ganz Polen unterstützen. Sie haben einen weiteren Slogan vorgeschlagen, der für die Aktion wirbt: Die Worte von Antoine de Saint-Exupéry: "Sie können nicht menschlich sein, wenn Sie nicht widerstehen." Das Zitat scheint richtig zu sein, denn soziales Handeln hat von Anfang an gezeigt, wie stark die Eltern sind und wie viel sie für ihre Kinder tun können, und der Widerstand gegen das Bildungsministerium bestätigt leider die Notwendigkeit, "für sich selbst zu kämpfen" und die Grundrechte lautstark zu beachten.

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