Vorschüler

Wachsen Mädchen schneller - was sagt die Medizin dazu?


Sowohl Jungen als auch Mädchen müssen die gleichen Phasen der psychomotorischen Entwicklung durchlaufen. Die Dauer der einzelnen Phasen variiert jedoch. Möglicherweise kann dies zu Unterschieden in der Entwicklung von Mädchen und Jungen führen. Einige Eltern können dies als eine gewisse Unregelmäßigkeit interpretieren, weshalb wir unseren Lesern heute vorstellen möchten, was die Medizin darüber denkt.

Geschlechtsübergreifende Unterschiede in der körperlichen Entwicklung

In der Anfangsphase der Entwicklung wachsen Mädchen und Jungen in einem ähnlichen Tempo. Bis zum Alter von 12 Jahren sind durchschnittliche Größe und Gewicht für beide Geschlechter gleich. Die Unterschiede beginnen zu erscheinen, wenn die Pubertät beginnt.

Dann findet es auch statt kurzhaariger sprung, die vor fast 2 Jahren (ca. 12 Jahre alt) und kleiner als Jungen (8 cm / Jahr für Mädchen und 12 cm / Jahr für Jungen) auftritt. Der Abschluss von Wachstumsprozessen sowie der Beginn der Pubertät werden ebenfalls um durchschnittlich 2 Jahre verschoben. Trotzdem für die meisten Menschen endet im Alter von ca. 18 Jahren (Knorpelwachstum).

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Pubertätsrate

Wie wir bereits erwähnt haben, Mädchen werden früher erwachsen als Jungen. Dieses Entwicklungsstadium kann physiologisch mit ihnen beginnen ungefähr 8 Jahre alt. Bei Jungen ist der Pubertätsprozess frühestens etwas verzögert
beginnt im Alter von 9 Jahren (eine frühere Pubertät wird als verfrüht definiert und erfordert eine entsprechende Diagnostik).

Natürlich wird in dieser Hinsicht eine große Variabilität der Population beobachtet. Die ersten Anzeichen einer Pubertät (Brustvergrößerung bei Mädchen und Hodenvergrößerung bei Jungen) sollten jedoch spätestens bei 13-jährigen Mädchen und 14-jährigen Jungen auftreten. Ihre Abwesenheit verpflichtet den Arzt, eine verzögerte Pubertät zu diagnostizieren und mit der Diagnostik zu beginnen.

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der motorischen Entwicklung

Die motorische Entwicklung von Mädchen und Jungen ist leicht unterschiedlich. Zukünftige Männer entwickeln ihre Fähigkeiten zum Laufen, Springen oder Ausbalancieren schneller. Dies ist mit etwas größerer Aggressivität und Impulsivität verbunden.

Dies bedeutet, dass sie schon etwas früher anfangen können, sich für Sport zu interessieren und körperlich aktiver sind. Wenn es um Mädchen geht, sind sie den Jungen voraus, wenn es darum geht, Buntstifte und Bleistifte zu halten, Musikinstrumente zu schreiben oder zu spielen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sie oft mehr am Zeichnen, Ausschneiden und Spielen interessiert sind als am Herumlaufen.

Es hängt natürlich alles von der Umgebung ab, in der das Kind aufgezogen wird. Beispielsweise können Jungen, die häufig mit Kunst und Musik in Berührung kommen, ebenso schnell wie Mädchen die Fähigkeit entwickeln, Instrumente zu zeichnen oder zu spielen.

Geschlechtsübergreifende Unterschiede bei der Entwicklung von Sprachkenntnissen

Mädchen beginnen oft schneller zu sprechen und lernen leichter neue Sprachen als gleichaltrige Jungen. Dies ist zu einem großen Teil auf einige Unterschiede in der Struktur und Funktion des Gehirns bei beiden Geschlechtern zurückzuführen. Darüber hinaus können Mädchen nonverbale Signale (Gesten, Gesichtsausdrücke oder den Tonfall) leichter lesen.

Dies erleichtert ihnen die Kommunikation mit anderen Menschen. An dieser Stelle ist auch zu erwähnen, dass Mädchen geduldiger sind und leichter an neue Informationen gelangen. Dies führt direkt zu einem schnelleren Sprachenlernen und besseren schulischen Leistungen. Natürlich ist, wie bei der motorischen Entwicklung, das Umfeld, in dem das Kind aufgezogen wird, von entscheidender Bedeutung.

Jungen, denen angemessene Einstellungen (Geduld oder Konzentrationsfähigkeit) vermittelt wurden, können in der Schule ebenso gute Ergebnisse erzielen wie Mädchen.

Zusammenfassend untersuchen Wissenschaftler immer noch Unterschiede in der Entwicklung von Mädchen und Jungen. Es sollte jedoch beachtet werden, dass nur einige von ihnen biologisch konditioniert sind und daher keiner Modifikation unterliegen. Andere hängen hauptsächlich von der Erziehungsweise des Kindes und der Umgebung ab, in der es sich entwickelt.