Vorschüler

Wenn sich mein Kind schlecht benimmt, weiß ich, dass ich mich selbst ansehen sollte


Beim Schreiben dieses Artikels hat mich der Kommentar einer unserer Leserinnen, Monika, inspiriert. Hier ist er: "Es gibt ein Sprichwort: das kind sieht - das kind tut. Das ist die wahrheit Wenn ich den Gesprächen meiner Kinder zuhöre, höre ich sehr oft meine eigenen Worte. Ich sehe ähnliche Gesten, Reaktionen. Wenn sie gut sind, bin ich sehr glücklich. Wenn schlecht - das ist ein Signal für mich: Besser werden, Mutter! Um ehrlich zu sein, immer wenn wir mit unserem Ehemann feststellen, dass sich unser Kind (oder beide) schlechter zu benehmen beginnt, stellen wir fest, dass es ein Problem mit uns ist. Entweder sind wir zu beschäftigt oder nervös oder nur mit dem Körper präsent. Immer wenn wir unser Verhalten korrigieren - das Verhalten der Kinder verbessert sich automatisch. Die Wahrheit ist unangenehm und sehr hilfreich in alltäglichen Kämpfen. "Sollten die Ursachen für die meisten schlechten Verhaltensweisen eines Kindes wirklich in uns selbst gesucht werden?

Das Kind will gut sein

Niemand, der jemals ein bisschen Psychologie gelernt hat, wird die offensichtliche Behauptung leugnen - Das Kind möchte gut sein, möchte geliebt und angenommen werden.

Wenn es klein ist, gibt es natürlich keine adäquaten Mechanismen, die es erlauben, alle Erwartungen eines Elternteils zu erfüllen. Und das ist gut so! Ein Kind ist eine eigenständige Einheit, die ihre eigenen Bedürfnisse und Meinungen aus den frühesten Momenten des Lebens hat. Daher sollte der Elternteil diese Tatsache akzeptieren und seine häufig überhöhten Anforderungen überprüfen. Das heißt nicht, dass er das Kind in Ruhe lassen sollte, nach dem Prinzip, lassen Sie das Kleinkind für sich selbst entscheiden. Die Aufgabe der Eltern ist es, das Kind durch gutes Beispiel und Unterstützung zu führen.

Im Laufe des Erwachsenwerdens testet das Kind natürlich die Geduld der Eltern und prüft tatsächlich, was erlaubt ist und was nicht. Er wiederholt oft die gleichen Handlungen mit Beharrlichkeit eines Verrückten, beugt der Realität vor, um zu prüfen, ob die elterlichen Regeln in jeder Situation gültig sind, oder, wenn sich die Bedingungen ändern, sie nicht mehr gelten?

Es ist die Aufgabe der Eltern, dem Kind zu zeigen, was gut ist. Es ist der Elternteil, der vor allem ein gutes Beispiel, aber auch in einem Wort, das Kind führen soll. Diese elterliche Herausforderung ist konsequentes Verhalten und zeigt, dass das, was einfach ist, nicht immer gut ist und was es bedeutet, sich richtig zu verhalten.

Zu Hause lernt das Kind, mit anderen umzugehen. Er lernt die Verhaltensregeln, lernt Freundlichkeit, ist sensibilisiert für die Bedürfnisse anderer. Zu Hause werden ihm kulturelle Normen eingeimpft und Empathie geschult.

All dies zu lernen ist kein gerader Weg. Ein Kind muss oft umfallen, um aufzustehen. Fehler und Irrtümer sind selbstverständlich, so dass bestimmte Regeln sofort erlernt werden können. Der Elternteil sollte sich für diese schmerzhaften Erfahrungen keine Vorwürfe machen. Und geschweige denn, das Kind zu verletzen und alle Hindernisse unter seinen Füßen ernsthaft zu beseitigen. Paradoxerweise sendet es ein Signal an Ihr Kind - Sie sind schwach, Sie können es nicht, deshalb werde ich Sie mit meiner ganzen Kraft beschützen.

Wissenschaft muss manchmal schmerzhaft sein. Sie können es nicht entkommen.

Arbeite an dir

Andererseits ist es einfach, nach dem Lesen dieses Artikels absurde Schlussfolgerungen zu ziehen. Daher ist es wert hervorzuheben, dass pDie obigen Worte sollten nicht missverstanden werden. Auf diese Weise ist nämlich der Fehler jedes Kindes die Folge der Inkompetenz eines Elternteils. Denn wie oben geschrieben, sind Fehler eine wertvolle Lektion für ein Kind, die Tochter oder Sohn nicht berauben darf.

Wie lange und ausdauernd das Kind wandert, hängt jedoch zweifellos weitgehend von den Eltern ab.

Ein guter Psychologe, der sich mit dem störenden Verhalten des Kindes befasst, lädt auch die Eltern zum Sprechen ein. Ich schlage eine Familientherapie vor. Aus einem einfachen Grund sind Eltern untrennbar mit ihren Kindern verbunden. Ihre Ängste, Stress, Probleme, auch die stark verborgenen, durchdringen die Kinder. Ebenso geben wir Ängste, Einschränkungen, bestimmte mentale Abkürzungen und Wahrnehmungsweisen der Welt an die nächste Generation weiter.

Es ist ziemlich beängstigend und unangenehmes Bewusstsein. Sie müssen jedoch Kenntnisse darüber haben. Sich nicht der Schuld hinzugeben, sondern die Erziehung des Kindes als eine Reise zu betrachten, auf der sich nicht nur unsere kleine Tochter oder unser kleiner Sohn, sondern vor allem wir selbst verändern.