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Entschädigung für unerwünschte Impfreaktionen wird vom Staat gezahlt ...


In Polen besteht Impfpflicht. Leider hinkt das System zur Meldung von NOP (unerwünschten Impfreaktionen) seit vielen Jahren. Eltern, die versucht haben, negative Nachimpfreaktionen in der Ambulanz zu melden, sind sich einig, dass dies nicht einfach ist. Alle Einwände gegen die Impfaktivität sind zurückhaltend, und Eltern, die versuchen, darüber zu sprechen, werden oft lächerlich gemacht.

In Polen gibt es auch kein Entschädigungssystem für Familien von Kindern, die nach der Impfung gelitten haben. Es scheint lächerlich. Es ist notwendig zu impfen, Eltern sind gezwungen, dem Kind einen Impfstoff nach verschiedenen Methoden zu verabreichen, es wird versucht, finanzielle Strafen für das Nichtimpfverhalten zu verhängen, aber wenn ein Problem auftritt und eine teure Rehabilitation erforderlich ist, werden die Eltern plötzlich allein gelassen. Sie müssen sich den Folgen einer Impfung selbst stellen und für die Gesundheit des Kindes kämpfen.

Inzwischen hat sich die Zeit für unsere südliche Grenze geändert. Der tschechische Oberste Gerichtshof entschied, dass die finanziellen Folgen unerwünschter Impfreaktionen vom Staatshaushalt und nicht vom Arzt, der den Impfstoff verabreicht hat, getragen werden sollten.

Früher erlaubte das Gesetz den Eltern eines Kindes, das nach der Impfung erkrankt war, eine Entschädigung zu verlangen, aber der Arzt, der den Impfstoff verabreichte, war haftbar. Folglich war er nicht schuldig. Normalerweise konnten die Eltern nichts beweisen, da es für einen Arzt, der nicht der Hersteller des Impfstoffs ist, schwierig ist, unerwünschte Nebenwirkungen zu verursachen.

Das neue Zivilgesetzbuch, das im vergangenen Jahr in der Tschechischen Republik in Kraft getreten ist, hat die Verantwortung für Komplikationen nach der obligatorischen Impfung vollständig abgeschafft.

Es wird sich von dem oben erwähnten Gerichtsurteil unterscheiden. Der Oberste Gerichtshof entschied, dass der Staat, da er die Verwendung bestimmter Impfstoffe gesetzlich vorschreibt, die Konsequenzen einer solchen Entscheidung tragen sollte.

Das Gesundheitsministerium hat die gerichtliche Entscheidung mit Erleichterung angenommen und bereitet die entsprechenden Regelungen bereits vor.

Auch Ärzte und Eltern sind zufrieden und haben schließlich die Garantie, dass bei gesundheitlichen Problemen nach der Impfung behandlungsbedürftige Kinder nicht ohne staatliche Hilfe zurückbleiben.